Lange Akkulaufzeiten waren früher – Zivilisationskrankheit Akkuschwäche



Früher war alles besser. In der Zeit von Nokia 3210 oder Siemens C25 hielten die Akkus eine Woche. Das auf dem MWC 2017 vorgestellte Nokia 3310 soll sogar mehrere Wochen Standby überleben. 

Doch was ist heute? Heute boomt der Markt bei Amazon, Conrad, Saturn und OTTO in der Kategorie Powerbanks. Powerbanks sind der Energiedrink für’s digitale Überleben. Kein WhatsApp, kein mobiles Bezahlen aber auch keine Selfies vor dem Eiffelturm ohne Akku. Was macht man als Tourist mitten in der Stadt, auf einer Konferenz oder einer Messe, wenn der Akku sich nicht mal einen Tag am Leben halten lässt, weil Apps wie Twitter, UBER, Facebook und Co. den Energiespeicher leer saugen?

Tesla macht es mit seinen Superchargern für die Tesla-PKWs vor: Öffentliche Ladesäulen für die Flotte. Auch in Hamburg und Berlin wächst das Netz der öffentlichen Ladeinfrastruktur für alle Elektroautos immer weiter. Nur leider fehlt an den Ladesäulen für die Autos oft eine Kleinigkeit: Ein USB-Anschluss.

Früher Schwengelpumpen, heute USB

Genau hier setzen die LINK-NYC-Infosäulen in New York City an. Neben öffentlich abrufbaren Infos zur Umgebung und einem wirklich schnellen WLAN-Hotspot sind öffentliche USB-Buchsen verbaut. Vor Regen und Dreck geschützt kann man – wenn man sein Ladekabel dabei hat – das Handy wieder aufladen.

Auf den Punkt gebracht heißt das: Wo früher Schwengelpumpen standen, gibt es heute idealerweise Strom – egal ob für Fahrzeuge oder Smartphones.

Einen spannenden Ansatz hat die Hamburger Hochbahn: In einigen Zügen der Reihe DT5 sind zwischen den Sitzen USB-Buchsen eingebaut. Während der Fahrt kann hier Strom für das eigene Handy abgezapft werden.


Fotos: TrendJam


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